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Putsch in Burundi: SOS-Kinderdörfer bereiten sich auf Unruhen vor

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Bujumbura (ots) – Nach voran gegangenen gewaltsamen Protesten hat heute das Militär in Burundi geputscht. Burundis Präsident Pierre Nkurunziza befindet sich derzeit wegen seiner erneuten Präsidentschaftskandidatur auf einem Krisengipfel der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) in Tanzania. Seine Kandidatur hatte zu landesweiten Protesten geführt. Rund 50.000 Menschen sind laut offiziellen Angaben seit Mitte April in Nachbarländer geflohen. 

“Uns geht es soweit gut. Aber wir erwarten weitere gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Unterstützern des Präsidenten und der Armee. Die kommende Nacht wird kritisch werden für die Bevölkerung”, so der Direktor der fünf burundischen SOS-Kinderdörfer, Pascal Bizimana. 

Aufgrund der sich zuspitzenden Lage hat die Kinderhilfsorganisation vorgesorgt. “Wir haben die Essensvorräte aufgestockt. Die Kinder dürfen die Einrichtungen nicht mehr verlassen und mehrere SOS-Mitarbeiter haben ihre Familien bereits in sicherere Gegenden Burundis oder nach Ruanda geschickt”, sagt der nationale Direktor von SOS-Burundi. 

Noch geht die Organisation nicht davon aus, dass das Kinderdorf in Burundis Hauptstadt Bujumbura selbst angegriffen werden wird. 

 

Weitere Informationen: 

Louay Yassin Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit Tel.: 089/179 14-259 E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org www.sos-kinderdoerfer.de

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